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Eröffnung des Zentrums für China-Kompetenzen an der ZUST2017-04-19 08:15:00

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   Am 12. April wurde das Zentrum für China-Kompetenzen im Pavillon für Chinesisch-Deutsche Kooperationen eröffnet. Neben ZUST-Präsident YE Gaoxiang und dem stellvertretenden Präsidenten FENG Jun nahmen mehr als 20 ausländische Experten und Professoren von deutschen Partnerhochschulen, die Leiter der zuständigen Abteilungen beider Seiten sowie zahlreiche Lehrer- und Studentenvertreter an der feierlichen Zeremonie teil.
   YE Gaoxiang brachte in der Eröffnungsrede seinen herzlichen Glückwunsch zur Einrichtung des Zentrums für China-Kompetenzen zum Ausdruck. Er betonte, dass die ZUST – dank der mehr als 30-jährigen gemeinsamen Anstrengungen der deutschen und chinesischen Regierung sowie von verständigen Persönlichkeiten aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Technologie – enge und langfristige Kooperationsbeziehungen mit 25 deutschen Hochschulen aufbauen konnte. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden 1200 chinesischen Studenten weiterführende Studien in Deutschland ermöglicht und im Gegenzug 965 deutsche Studenten an der ZUST aufgenommen. Zusätzlich kommen jährlich mehr als 1000 ausländische Studenten aus 120 weiteren Ländern zum Studium an die ZUST. In diesem Kontext stellte YE Gaoxiang die Bedeutung der Einrichtung des Zentrums für China-Kompetenzen heraus, das einen entscheidenden Beitrag für die Ausbildung ausländischer Studenten leisten und die bilaterale Kommunikation verbessern könne.
   Die Vertreterin der ausländischen Delegation, die stellvertretende Direktorin des Büros für Auswärtige Angelegenheiten der Hochschule Hannover, Frau Reith, hob in ihrer Rede während der Eröffnungszeremonie hervor, dass die zunehmend engen Beziehungen zwischen China und Deutschland durch das Zentrum für China-Kompetenzen weiter vertieft würden. Dessen innovative und praxisorientierte Ausrichtung mache es zu einem Instrument, das dem akademischen Nachwuchs aus dem Ausland einen einzigartigen Zugang zu China ermögliche und so das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit in der Zukunft fördere.
   Zunächst richtet sich das Zentrum für China-Kompetenzen an ausländische Gaststudenten, vor allem von deutschen Hochschulen. Neben der Vermittlung von theoretischem Hintergrundwissen will das Zentrum unmittelbare praktische Erfahrungen im Rahmen von China-Studien vor Ort anregen. Dieser Ansatz reflektiert nicht zuletzt auch den strategischen Bedarf, wie er sich aus der Initiative „Neue Seidenstraße“ seitens der chinesischen Regierung und der aktuellen China-Strategie der deutschen Bundesregierung ergibt. Entsprechend richtet sich das Zentrum für China-Kompetenzen vormalig an internationale Nachwuchstalente, die in ihrem Fachgebiet erfolgreich sind, bereits erste Erfahrungen in China gesammelt haben und ihr Wissen und ihre Handlungskompetenzen erweitern wollen.


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